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Literatur aus Iran
Iran, 1979: Madjids Vater hatte ihn und seine Brüder mehr als einmal gewarnt. Keinen Finger würde er rühren, sollten sie sich politisieren und in die Wirrungen der Islamischen Revolution verstricken. Die gesellschaftlichen und politischen Zerwürfnisse spalten die Familie. Und bedrohen schließlich nicht nur ihren Zusammenhalt, sondern auch das Leben der Brüder. Der Roman ist ein Spiegel der Revolution, seiner Dynamik kann man sich nicht entziehen. Maroufi verdichtet das Geschehen zu einem geballten Porträt jener dramatischen Zeit.
Aus dem Persischen von Susanne Baghestani, Flexcover, Kopffarbschnitt, Lesebändchen, 304 Seiten, Einbandgestaltung von Cosima Schneider. Erscheint in Zusammenarbeit mit LITPROM Promoting Global Stories
Preis
24,00 €
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Autor:innenportrait
Abbas Maroufi (1957-2022), geboren in Teheran, gründete die Zeitschrift Gardoon und war ihr Herausgeber, bis er wegen „Beleidigung der islamischen Grundwerte“ verurteilt wurde. Er konnte das Land verlassen und eröffnete in Berlin die Buchhandlung Hedayat. Auf Deutsch erschien u. a. Die Symphonie der Toten, ausgezeichnet mit dem Preis der Philosophisch-Literarischen Verlagsstiftung des Suhrkamp Verlags. Abbas Maroufi starb 2022 in Berlin.
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