Inhalt
Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach dem Krieg ein Vermögen. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst sich endlich befreien muss.
Bibliografisches
Fester Einband, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen, 208 Seiten, Einbandgestaltung von Moni Port
Auszeichnungen
Deutscher Buchpreis 2026 – Longlist
Besonderheiten
- Die Geschichte eines Apfelbaums wird zum Sinnbild für Erinnerung und Überleben
- Von Lemberg 1941 bis in die Gegenwart: ein Roman über die Spuren von Zwangsarbeit und Gewalt
- Glatter Einband mit „Apfel Blatt Nr. 12“, Korbiniansapfel
Preis
24,00 €
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Rund ums Buch
Autor:innenportrait
Svenja Leiber, geboren 1975 in Hamburg, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte, schreibt Romane und Essays, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem Cotta-Literaturpreis, dem Hebbel-Preis und dem Rompreis der Villa Massimo. Ihr jüngster Roman Nelka stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Sie lebt in Berlin und Schleswig-Holstein.
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