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Thomas Pynchon


Schattennummer

Ein mitreißendes Leseabenteuer: In der Endphase der Großen Depression folgt Privatdetektiv Hicks McTaggart den Spuren einer geflohenen schwerreichen Erbin.

Preis

24,00 €

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Inhalt

Milwaukee, 1932: Die USA stecken in der Großen Depression, die Aufhebung der Prohibition steht kurz bevor, Al Capone sitzt im Knast. Hicks McTaggart, Privatdetektiv, soll die ausgebüxte Erbin eines Käsefabrikanten finden und nach Hause bringen. Doch er landet auf einem Ozeandampfer und schließlich in Ungarn – und von der Erbin fehlt weiterhin jede Spur. Als Hicks sie endlich findet, steckt er in Verwicklungen mit Nazis, sowjetischen Agenten, britischen Gegenspionen, Swing-Musikern und Liebhabern paranormaler Praktiken. Hoffnung bringt nur die große Zeit der Big Bands – und Hicks’ Talent als Tänzer.

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Bibliografisches

Aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl, geprägter fester Einband mit Schutzumschlag, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen, 400 Seiten, Umschlaggestaltung von Clara Scheffler unter Verwendung der Illustration „Bauernhof“ von Henning Wagenbreth

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Besonderheiten

  • Der neueste Roman des Postmoderne-Meisters – voll Ironie, Witz und literarischer Raffinesse
  • Skurrile Nummer: Motive von Henning Wagenbreth auf sowie unter dem Umschlag
  • Mit Hicks McTaggart mitten in der Depression, zwischen Nazis, Spionen, Musikern und Okkultem
NR 177234

Preis

24,00 €

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Rund ums Buch

Autor:innenportrait


Thomas Pynchon, geboren 1937 auf Long Island, studierte Physik und Englisch an der Cornell University, später schrieb er für Boeing technische Handbücher und verschwand. Sein einziger öffentlicher Auftritt fand 1953 an der Oyster Bay High School auf Long Island statt. Seine Bücher sind die einzigen öffentlichen Spuren seiner Existenz. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt in New York.

Produktdetails


ISBN
978-3-7632-7723-0
Erscheinungsdatum
12.3.2026
Seitenzahl
400
Größe
14 cm x 21,5 cm
Einbandart
Hardcover mit Schutzumschlag

Presse

„Das ist die Kunst des Thomas Pynchon: Er beschwört Bilder so schnell vor dem inneren Auge der Leser herauf, und dann das nächste, und dann das nächste, eh sie auch nur Stopp rufen können. Jeder Satz eine Punktlandung, jedes Adjektiv und auch erfundenes Wort ein klingender Treffer.“

- Sylvia Staude, Berliner Zeitung

„Der geheimnisvolle US-Autor erzählt in seinem hochkomischen, überraschend gefühlvollen Roman von einer Welt, in der Humor und Schrecken, Chaos und Groteske sich die Hand geben.“

- Jan Wilm, Deutschlandfunk Kultur „Lesart“

„Was Thomas Pynchon hier als Alterswerk vorlegt, ist auch ein Kaninchenbau: ein möglicher Eingang, von dem aus man sich in seinem Werk verlieren kann.“

- Dirk Knipphals, taz

„In ‚Schattennummer‛ ist alles da, was Pynchons Ästhetik ausmacht: der lässige Ton, die detailreiche Beschwörung von Zeit und Ort, der Hauch von Elegie, der lässige Witz.“

- Jan Wilm, republik.ch

„Niemand kann auf dem Reflexions-, Erzähl- und Sprachniveau von der Einfachheit dieser hochkomplexen Welt erzählen wie dieser Autor. Mit seiner historisch kostümierten Reise zum Glück des punktgenauen Verschwindens und Erscheinens erfasst Pynchon meisterlich die Signatur unserer Gegenwart.“

- Christian Metz, Deutschlandfunk „Büchermarkt“

„Pynchon ist ein unübertroffener Meister darin, das Banale mit kulturkritischem Potenzial aufzuladen und zugleich in karnevalesken Albernheiten wieder allen Bedeutungsballast abzuwerfen.“

- Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag

„Pynchon überrascht, schmerzhaft fast, mit einer stilistischen Vielfalt und Originalität, wie sie sich sonst nur bei Vladimir Nabokov findet. Doch die legendäre epische Verschlingung ist in ‚Schattennummer‛ einer Rasanz gewichen, bei der sich trotz allem Taumel schließlich jedes Detail zu einem Ganzen fügt.“

- Markus Gasser, NZZ am Sonntag